Allgemeine Wirkungskomponenten des Whirlpools


Auftrieb
Der Auftrieb nimmt dem Körper die Schwere. In diesem Schwebezustand, der durch die Sprudelbläschen noch verstärkt wird, sind viele Bewegungen leichter möglich. Er gestattet eine größere und angenehmere Bewegungsfreiheit der Gelenke und Muskeln.

Wasserdruck
Der so genannte hydrostatische Druck fördert den Blutstrom zum Herzen. Somit wird die gesamte Durchblutung angeregt.

Temperatur
Eine Badetemperatur zwischen 35°C und 37°C wird als angenehm empfunden. Im Whirlpool wird diese Temperatur aufgrund der starken Massage als wärmer empfunden. Es können sich durch die Massage keine isolierenden Pufferschichten zwischen dem Wasser und der Haut bilden. Aus diesem Grund ist ein um 25 % höherer Wärmestrom im Vergleich zum normalen Vollbad gegeben.

Luftdüsen (Aerodüsen)
Die Luftdüsen bewirken eine kräftige Klopfmassage, die über die Haut in die Tiefe des Gewebes weitergeleitet wird. Sie erreichen Muskeln, Gelenke, auch die so problematischen Bandscheiben und sogar innere Organe.

Hydrodüsen (Wasser-, Luftdüsen)
An Muskulatur, Bindegewebe und Gelenken führt die grobe Massage der Jetdüsen zu einer Lockerung und Durchblutungssteigerung. Das ist ein wesentlicher therapeutischer Ansatzpunkt bei muskulärem Hartspann, Ischias, Bandscheibenschäden, Hüftgelenkschäden, Schulter-Arm-Syndrom und ähnlichen Krankheitsbildern.

Schweregefühl
Da feine Sprudelbläschen im Badewasser sehr langsam aufsteigen und außerdem elektrisch geladen sind, setzen sie sich in sehr kurzer Zeit dicht an dicht an der Hautoberfläche fest. Dadurch wird der Körper, der über und über mit Bläschen besetzt ist noch leichter als im herkömmlichen Vollbad und schwebt fast schwerelos im Badewasser.

Hautdurchblutung
Da die Hautdurchblutung im Whirlpoolbad um bis zu 115 % zunimmt, wird in kurzer Zeit eine nicht unerhebliche Menge dieser wertvollen Stoffe in den Körper aufgenommen und verteilt.

Reinigungseffekt
Wenn die Bläschen infolge der Wasserströmung wieder von der Haut abreißen, nehmen sie Schmutzteilchen und abgestorbene Hautschuppen mit. Dies erklärt, warum ein Whirlpoolbad die Haut intensiver reinigt als ein Duschbad.

"Glückshormone"
Beim Abreißen von der Haut werden aber auch die feinen Nerven erregt. Dies wird auch als die „Schröpfkopfwirkung“ der feinen Bläschen bezeichnet. An behaarten Hautpartien verfangen sich die Bläschen in den Haaren, „hebeln“ sie nach oben und lassen sie nach ihrer Ablösung wieder zurück schwingen. Der viel tausendfache nervale Impuls führt direkt zu verstärkter Hautdurchblutung und wird über das Rückenmark auf die inneren Organe umgeschaltet (Head‘sche Körperreflexzonen), gleichzeitig aber zum Gehirn gemeldet. Dort bewirkt er eine Harmonisierung des Vegetativen Nervensystems und eine Lösung seelischer Verspannungen. Das Gehirn setzt gleichzeitig so genannte „Glückshormone“ frei, welche eine Stimmungsaufhellung bewirken.

Beeinflussung der Organfunktionen
Die Organfunktion wird also in doppelter Weise beeinflusst. Es kommt zur Anregung der Durchblutung und des Stoffwechsels. Dieser Mechanismus erklärt auch die Blutdruckregulierung.

Bakterien
Untersuchungen belegen außerdem eine Wirkung feiner Sprudelbläschen gegen Bakterien. Die Bläschen beladen sich mit den Bakterien und machen diese durch elektrische Wechselwirkung und durch Kontakt mit Luftsauerstoff unschädlich. Auf diesem Effekt beruht auch die Selbstreinigungskraft von Bächen, Flüssen und Meeren.

Keimreduktion
Die Keimreduktion an der Haut und im Badewasser durch feine Bläschen (schon ohne Ozonzusatz) ist ein wichtiges Argument für das Whirlpoolbad. Damit wird die Behauptung relativiert, man würde im Vollbad von seinen eigenen Bakterien umspült und es sei besser zu Duschen.

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